Laudanum, Opium und Sherlock Holmes - Drogenmissbrauch im viktorianischen England

Anzeige für Zahnmedizin mit Kokain für 15 Cent, 1885
Sherlock Holmes, der Held der berühmten Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle, war den Drogen nicht abgeneigt. Das ist ein allgemein bekannter Fakt, der in einigen modernen Adaptionen der Geschichte auch behandelt wird. In der Geschichte The Sign of Four fragt Doctor John Watson den Meisterdetektiv sogar, ob er heute Morphin oder Kokain nehmen möchte. Süchtig hingegen war Holmes, im Gegensatz zu modernen Interpretationen, keinesfalls. 

Holmes mag für unseren modernen Begriff harte Drogen genommen haben, um seinen Geist wach zu halten. Es gibt viele moderne Spekulationen darüber woher denn Sherlock Holmes solch illegale Drogen beschafft hat und ob am Ende Sir Arthur Conan Doyle selbst drogenabhängig war. Deshalb habe ich mich heute entschlossen, einen Artikel zu bringen, der mir schon etwas länger vorschwebt. Da ihn sich jetzt oben drauf jemand gewünscht hat, ist es wirklich an der Zeit für ein wenig mehr Aufklärung über viktorianische Mythen: Denn nein, im späten viktorianischen England wurden Heroin, Kokain und andere Mittel keinesfalls als illegale Drogen gehandelt, wie ihr an der Werbeanzeige oben vielleicht bereits erkennen könnt. Was es damit auf sich hat, welchen Stellenwert heute zu Recht verbotene Drogen damals hatten und wie die Menschen damit umgegangen sind, erfahrt ihr heute. 

Opium nach dem Dinner - Drogengebrauch in der Belle Époque

Heroin, Kokain und Morphium waren noch zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts komplett legal und in Drogerien erhältlich. Ähnliches gilt für Laudanum und Opium. Der Name "Drogerie" für ein apothekenähnliches Geschäft ("drug store" im englischen Sprachraum) kommt schließlich nicht von irgendwoher. Heute kann man dort natürlich keine echten Drogen mehr kaufen, doch noch um 1890 verkauften Drogerien Heroin, Opium und andere Rauschmittel ganz gewöhnlich als Medizin ohne Verschreibungspflicht. Zum einen war den Viktorianern der Nebeneffekt der noch sehr neuen Mittel natürlich noch nicht ausreichend bekannt. Opium und Morphium waren zum Beispiel nicht selten in Schlaf- oder Beruhigungstabletten enthalten. Doch auch im allseits beliebtem Laudanum - dem viktorianischen Schmerzmittel für alle Gebrechen - steckte mehr als harmlose Medizin: Laudanum, das bloß einen Penny kostete, ist genau genommen nichts weiter als eine Mischung aus Opium und Alkohol. 

Die Viktorianer wussten sehr wohl, dass Laudanum extrem schnell abhängig machte, doch eine Regulierung oder Gesetze zum Einsatz von Laudanum gab es nicht, abgesehen von einem Eintrag ins Apothekerbuch, weshalb das Mittel von wem gekauft wurde. Es war frei verkäuflich und wurde bei Schmerzen aller Art genommen, nicht nur von Erwachsenen, sondern auch von Kindern, und war in jedem Medizinschrank einer wohlhabenden Familie zu finden. Und wer glaubt, dass das Burn-out-Syndrom oder andere durch Stress hervorgerufene psychische Probleme ein modernes Phänomen sind, irrt. Wir wissen ja bereits, dass die viktorianische gesellschaftliche Ordnung hart war und jedem eine sehr enge Rolle zu spielen gab, mit der kaum jemand zufrieden war. Belegt ist ein hoher Gebrauch von Antidepressiva, Alkohol und eben solchen oben genannten opiumhaltigen Beruhigungsmitteln. Wer also denkt, Viktorianer hätten immer alle funktioniert und sich mit ihrem Platz in der Gesellschaft abgefunden: Nein. Die viktorianische Gesellschaft hat viele Menschen krank gemacht und zu Drogen greifen lassen. 

Drogenmissbrauch ist eine der großen Schattenseiten der viktorianischen Jahre, die bis heute oft unter den Teppich gekehrt wird. Jeder kennt die Opiumkneipen, in denen ganz unten angekommene, abgestürzte Viktorianer das aus Schlafmohn gewonnene Opium rauchen. Aber wichtig ist, dass Opium und andere Drogen und Rauschmittel keinesfalls nur von abgestürzten Individuen genutzt wurden. Opium war das für Großbritannien wichtigste Handelsgut des neunzehnten Jahrhunderts: Als sich die Handelsbeziehungen zwischen China und Großbritannien verschlechterten und China das Opium einfach zurückhielt, sandte England sogar Kriegsflotten aus und begann den ersten Opiumkrieg. Denn, wie oben bereits angedeutet, nicht nur die in Filmen und Romanen so reißerisch dargestellten heruntergekommenen Süchtigen benutzten Opium. Auch die wohlhabende Hausfrau konnte opiumsüchtig sein, schließlich nahm sie die oben beschriebenen Beruhigungstabletten und Laudanum, wann immer sie Kopfschmerzen bekam, müde oder lustlos war oder einfach unter zu viel Stress litt. Opiumtode waren in England keine Seltenheit. 

Heroin und Kokain - Von der Medizin in die Abhängigkeit 

Heroinflasche, ca. 1900
Ähnliches gilt für Heroin und Kokain. "Heroin" ist eigentlich der Name einer neuen Schmerzmittelmarke, die ein Mittel aus aus Opium gewonnenem Morphium und Essigsäureanhydrid beinhaltete. Der Name bezieht sich ganz einfach auf die heroische Wirkung von Heroin und wurde seit 1898 weltweit von einem bayrischen Medizinkonzern als Hustenmittel vertrieben. Genau wie ganz gewöhnlicher Alkohol und Laudanum wurde auch Heroin bald zum Allheilmittel: Bei Lungen- wie Herzkrankheiten wurde es gegeben, bei Schmerzen, Erkältungen und zur Narkose. 

Beworben wurde Heroin unter anderem damit, dass es im Gegensatz zu opium- und morphiumhaltigen Medikamenten nicht süchtig mache, was natürlich nicht ganz der Wahrheit entsprach. Dieser Fakt wurde bereits knapp fünf Jahre nach Vorstellung des neuen Medikaments erkannt. Außerdem bemerkte man, dass Heroin sogar viel schneller und heftiger wirkte, als Opium. Viele Abhängige stiegen nun auf Heroin um, da es zudem viel günstiger zu erstehen war. Heroin wurde geschluckt und gespritzt und einen edwardianischen Heroinabhängigen um 1905 kann man sich daher ungefähr so vorstellen, wie einen sehr modernen: Mit dem kleinen Unterschied, dass ihm der Weg zur Droge viel leichter gemacht wurde. Heroin wurde genau wie Kokain lange als Mittel gegen Morphiumsucht beworben, bis man feststelle, dass Heroin eigentlich genau dieselbe Wirkung hatte: Ein früher Skandal um den es vertreibenden Konzern. Obwohl die ersten Drogenverbote um 1920 erlassen wurden, wurde Heroin noch bis in die Dreißiger hergestellt und sogar noch dreißig Jahre länger verkauft. 

Wie ihr an der Werbeanzeige oben erkennen könnt, fand Kokain einen sehr ähnlichen Anfang. Benannt ist das bereits in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts entdeckte Mittel nach den Blättern des Cocastrauches, aus denen es hergestellt wird. Ironischerweise war der erste Verwendungszweck von Kokain tatsächlich, die Sucht nach Morphium zu bekämpfen. Bald darauf, in den 1880ern, wurde es als beliebtes Schmerzmittel weit verbreitet vertrieben. Auch als Betäubungsmittel machte Kokain die Runde und wurde unter anderem von keinem geringeren als Siegmund Freud für seine aufmunternde Wirkung hoch gelobt. Bis 1906, als die Gefährlichkeit des Kokains nach einigen Kokaintoten langsam bekannter wurde, war sogar im bis heute beliebten Erfrischungsgetränk Coca Cola (auch nach den verwendeten Cocablättern benannt) Kokain enthalten, doch wie viel genau kann heute nicht mehr gesagt werden. Da Kokain als Medikament nicht nur als Tabletten, sondern auch als Zigaretten und zum Spritzen verkauft wurde, war es genau wie Heroin bald ein Mittel, das von vielen Menschen missbraucht wurde. 

Ein großes Problem unter den gehobenen Klassen des viktorianischen Englands war, dass Drogensucht gar nicht als solche angesehen wurde. Ein Arbeiter konnte alkoholsüchtig sein oder von Opium abhängig, aber natürlich kein feiner Herr der Gesellschaft und schon gar keine Dame. Hier greift viktorianische Klassenherrschaft vom Feinsten: Man glaubte schließlich, der Arbeiter sei aus eigener Verschuldung heraus arm, weil es in seinem Charakter verankert sei, was natürlich völliger Unsinn ist. Doch mit dieser Begründung erklärte man auch, weshalb ein Arbeiter süchtig sein konnte und ein Mitglied der gehobenen Gesellschaft nicht: Man wollte einfach nicht glauben, dass eine wohlhabende, "anständige" Person es in sich hatte, süchtig zu werden, das war armen Menschen vorbehalten. Allerdings wurden diese Medikamente besonders Frauen oft verschrieben, gegen Menstruationsbeschwerden zum Beispiel. Den Süchtigen der oberen Klassen wurde das Nehmen von Drogen als Angewohnheit nachgesagt, als eine Art charmante Gepflogenheit. Oft war es auch einfach eine Laudanumabhängigkeit, da man das wie bereits gesagt bei jedem Leiden nahm. Weitere sehr beliebte opiumhaltige Medikamente, die es in jedem Haushalt gab, waren Dover's Powder gegen Erkältungen oder Kendal Black Drop, in dem neben Opium Gewürze und Zucker enthalten waren. 

Außerdem gab es das sehr berühmte Chlorodyne, das angeblich Cholera, Migräne und andere schlimme Krankheiten heilen konnte und nicht nur Laudanum enthielt, sondern außerdem Cannabis und Chloroform. Viele Kranke, die sich auf Chlorodyne verließen, wurden süchtig und starben an einer Überdosis - manchmal absichtlich, manchmal nicht. Desweiteren nennenswert ist unbedingt Godfrey's Cordial, auch Mother's Helper genannt, das genutzt wurde, um kleine Kinder still zu halten. Sicherlich verfolgte keine Mutter eine böse Absicht, als sie ihren Kindern Godfrey's gab, doch heute wissen wir, dass es viele Kinder das Leben kostete. Sie starben nicht etwa an einer Überdosis, sondern verhungerten teilweise, weil sie durch das Mittel den Appetit verloren und nicht richtig aßen, was Mütter oder Kindermädchen nicht bemerkten. 

Drogen in der Kunst, der Literatur und berühmte Opfer 

La Morphiniste - Eugène Grasset, 1897
Berühmte Viktorianer, deren Drogenmissbrauch heute mehr oder weniger bekannt ist, sind der Maler und Präraphaelit Gabriel Dante Rosetti, der Dichter John Keats, der berühmte Charles Dickens, die Mathematikerin Ada Lovelace, der Romanautor Wilkie Collins, Vampirvater Bram Stoker und angeblich Edgar Allen Poe, obwohl es sich bei dessen Sucht ganz sicherlich um ein Gerücht handelt, das nach seinem Tod von seinem missgünstigen Biographen verbreitet wurde. An sich wird gern behauptet, dass besonders Künstler und Schriftsteller dem Drogenmissbrauch zugeneigt waren und viele Kunstwerke und Texte unter dem Einfluss von Drogen entstanden seien. Inwieweit das stimmt oder einfach ein Stigma ist, ist nicht ganz bekannt.

Es wird allerdings stark angenommen, dass besonders die Geschichten von durch Absinth ausgelöste Halluzinationen gar nicht vom Absinth stammen, sondern von beigemischten anderen Substanzen, die natürlich heute nicht mehr nachweisbar sind. Anscheinend war es Gang und Gebe in den Londoner und Pariser Bohemekreisen sich Heroin oder Kokain in den Absinth zu mischen, weil man die Visionen absichtlich herbeiführen wollte. Jedenfalls ist die Laudanum-, Heroin- oder Opiumsucht vieler sehr berühmter Viktorianer nicht bekannt, da der große Drogenmissbrauch in viktorianischen Zeiten an sich gern unerwähnt bleibt. Allerdings ist die Abhängigkeit der Viktorianer von Schmerz- und Beruhigungsmitteln ein wichtiger Bestandteil der viktorianischen Kultur, der auch Einzug in die Kunst findet. Besonders die Künstler von Montmartre in Paris, die gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts das alltägliche Leben auf den Straßen festhielten, malten nicht selten die Drogenabhängigen von Montmartre. Eins vieler möglicher Beispiele ist die berühmte Morphiniste von Eugène Grasset, oben links. 

Drogenmissbrauch und -abhängigkeit ist auch in vielen Romanen des späten neunzehnten Jahrhunderts ein Thema. Besonders Opiumnutzung und auch -missbrauch treten zum Beispiel in den Geschichten der Brontë-Schwestern auf, sowie bei Oscar Wilde und natürlich bei Sir Arthur Conan Doyle mit seinen Geschichten über Sherlock Holmes. Und wieder einmal ist Charles Dickens hier ein Vorreiter: Während durch seinen Oliver Twist in den 1830ern die Kinderarmut in London in den Fokus rückte, brachte er vierzig Jahre später in seinem unvollendeten Mystery of Edwin Drood die Sprache zum ersten Mal auf die Opfer von Opiummissbrauch und Opiumhöhlen in London. Jedoch dauerte es noch bis zum Dangerous Drug Act von 1920, bis England einsah, dass Drogenabhängigkeit keine charmante Angewohnheit ist, sondern ein gefährlicher Zustand, den es einzudämmen galt.

Selbst nachlesen?

Driscoll, Lawrence: Reconsidering Drugs. Mapping Victorian and Modern Drug Discourses. 2000.

Hodgson, Barbara: In the Arms of Morpheus. The Tragic History of Laudanum, Morphine, And Patent Medicines. 2001.

Hodgson, Barbara: Opium. A Portrait of the Heavenly Demon. 2004. 

Kommentare

  1. In dem 11. Band der "Mitchell & Markby"-Reihe von Ann Granger spielt das auch eine Reihe.

    In "Mord wirft lange Schatten" (Shades of Murder) spielt neben dem aktuellen Mordfall auch ein Mord in der Vergangenheit eine Rolle. 1889 wurde der Mord an einer reichen Gutsherrenfrau als Selbstmord dargestellt, da sie Schmerzen litt und dauerhaft Laudanum nahm.

    In der Gerichtsverhandlung wurde dem Apotheker vorgeworfen, dass er ihr (bzw. ihrem Mann) erneut eine so große Menge Laudanum verkaufte (groß bedeutet in diesem Fall mehr als nur für die Akutbehandlung ihrer Zahnschmerzen), und nicht hartnäckiger darauf bestand, dass sie das empfohlene Alternative Mittel verwendete.

    Jetzt klingt es so, als hätte die Autorin da etwas zu sehr moderne Verhältnisse hinein gedeutet, oder ist das als abweichender Einzelfall doch realistisch?

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  2. Ich kenne den Roman nicht, also kann ich das wohl gar nicht bewerten, aber was für ein "Alternatives Mittel" soll das denn sein? Ich würde jetzt sagen, das ist schon sehr modern gedacht, aber ich habe das Buch nicht gelesen. Man hat Kindern Tabletten mit Kokain gegeben und bei jeder Malesche Laudanum geschluckt, die Gefahr der Überdosis war allerdings schon bekannt. Es war aber auch eine Zeit, in der schlimme Krankheiten viel häufiger waren und ein Medikament, das gegen alles half, wie ein Segen gewesen sein muss.

    Wenn die Frau Laudanum gegen Zahnweh genommen hat, ist es unwahrscheinlich, das man den Apotheker deswegen belangt hätte. Dann braucht sie ja viel - immer, wenn die Schmerzen wiederkommen ein bisschen. Es gab ja überhaupt keine Regulierungsgesetze, also hättest du ohne Probleme zehn Flaschen auf einmal kaufen können und niemand hätte dich aufhalten können - und auch niemand jemandem die Schuld dran geben können, wenn du die alle auf einmal trinkst.

    Laudanum war nicht verschreibungspflichtig, wurde aber auch trotzdem sehr viel verschrieben. Die Frau wird also vom Arzt gesagt bekommen haben, sie soll Laudanum nehmen. Wieso der Apotheker ihr dann ein "Alternatives Mittel" hätte anbieten sollen, bleibt auch schleierhaft.

    Also, ich kann es nicht ganz genau sagen, aber ich denke, es wäre sehr unwahrscheinlich den Apotheker da zu belangen. Besonders, wenn Laudanum im Spiel ist, würde keiner "Selbstmord" rufen in der Zeit, sondern zu aller erst an eine unabsichtliche Überdosis denken, das ist öfter vorgekommen.

    Zu Alternativen finde ich jetzt auf die Stelle nichts, also würde ich vorsichtig (!) sagen, da hat jemand wieder historische Figuren, die modern denken und ihre tollen modernen Ansichten ihren dummen Zeitgenossen vorbeten. :/

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  3. Oh, ich hab mich undeutlich ausgedrückt: in der Mordanklage gegen ihren Mann wurde der Apotheker aufgerufen, um zu demonstrieren, dass die Frau sich bestimmt selbst umgebracht hat, weil sogar er meinte, sie würde das zu oft nehmen.

    Da habe ich schon überlegt, ob das nicht ein bisschen modernisiert wurde, da ich aus Sherlock Holmes diesen lockeren Umgang kannte (war mir darauf hin aber nicht sicher, ob SH das vielleicht eher parodistisch statt ernst meinte).

    Aber nach Deinen Erläuterungen denke ich, dass die Autorin da die historischen Tatsachen etwas gebogen hat :) Es ist ja hauptsächlich ein moderner Krimi, da hat sie in der Rückschau vermutlich (leider) nicht ganz soviel Wert auf Authenzität gelegt.

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  4. Experte für Opiumparaphernalien:

    http://www.collectorsweekly.com/articles/journey-into-the-opium-underworld/

    "From what I can tell—and I base this on the paraphernalia I’ve collected and also the photographic evidence—there was no opium-smoking scene in London. For some reason, though, people think there was an opium-smoking scene in London, but that perception is based on fiction. Sir Arthur Conan Doyle, Oscar Wilde, Rudyard Kipling, and Charles Dickens wrote about opium smoking in their novels. But if you read the way they describe opium smoking, without a doubt these people never saw the real thing. It’s laughable. Even back then, Kane took Dickens to task for his woefully inaccurate depiction of opium smoking. What we see in movies, even to this day, with the obligatory London opium-smoking scene is complete fiction."

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  5. Das ist richtig interessant, ich werde das selbst noch mal etwas genauer recherchieren und dann gegebenenfalls ergänzen. :-) Danke für den Link, Nonnie. Vielleicht kann ich einen ganzen Artikel über den Gebrauch und Nicht-Gebrauch von Opium in Europa draus machen. Ich hatte mich eh gewundert, dass das für London angeblich "belegt" ist, aber man für Paris kaum was dazu findet.

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