Madness : Das viktorianische "Insane Asylum"

Bethlem Hospital von Lambeth Road aus, 1896
Quelle: The Queen's London : a Pictorial and Descriptive Record of the Streets, Buildings, Parks and  Scenery  of the Great Metropolis
Das Irrenhaus: Es gibt wohl keine Institution des neunzehnten Jahrhunderts, die für Horrorgeschichten öfter herangezogen wurde, als diese. Das schmutzige, unheimliche Irrenhaus, in dem die Patienten in Zwangsjacken gezwungen und vernachlässigt werden ist eine Fiktion, die abstößt und gleichzeitig fasziniert. Doch wie viel Wahrheit steht dahinter? Heute möchte ich euch einen Einblick in ein düsteres Thema geben, das vielleicht schwer zu verkraften ist, aber behandelt werden muss, wenn man einen vollständigen Blick auf die Epoche schaffen will. 

Der Umgang mit Menschen mit psychischen Störungen, damals einfach als Verrückte oder Narren abgestempelt, sieht über die letzten Jahrhunderte nicht besonders gut aus. Im europäischen Mittelalter musste sich meist die Familie selbst um die Person kümmern und, wenn sie dazu nicht bereit war, gab es hier und da Kloster, die Menschen mit psychischen Störungen gepflegt haben. Das infame Irrenhaus Bedlam in London, das Bethlem Royal Hospital, entstand im Jahr 1247 und war eine der ersten psychiatrischen Einrichtungen weltweit. Damals ging es allerdings nicht wirklich darum den Menschen zu helfen oder sie gegebenenfalls zu therapieren, sondern eher darum die Leute einzusperren, sie mehr oder minder adäquat unterzubringen und aus der Gesellschaft fern zu halten. 

Erst im späten siebzehnten Jahrhundert änderte sich die gesellschaftliche Einstellung zu den „Verrückten“. Einrichtungen wie London Bedlam behandelten die Patienten nicht weiter wie Insassen: Waren die Menschen keine Gefahr für andere oder sich selbst, durften sie sich in diesen Einrichtungen frei bewegen und sogar nach draußen gehen. Über das achtzehnte Jahrhundert, im Zuge von Aufklärung und neuen medizinischen Erkenntnissen, öffneten viele solcher Einrichtungen die Tore. Zuerst war in den „mad houses“ jedoch nur Platz für Patienten, die eine gewisse Gebühr zahlen konnten: Menschen aus der Ober- und Mittelschicht. Um die Jahrhundertwende herum, das Jahr 1800 ist gemeint, gab es mehrere neue Entwicklungen. Nicht nur erreichte die Aufklärung ihren Höhepunkt, auch wurde bekannt, dass George III von England an einer psychischen Störung litt. Die Kondition eines so einflussreichen Mannes wird neben den humanistischen Ideen der Ära nicht wenig dazu beigetragen haben, dass man aufhörte die „Verrückten“ als unheilbar zu betrachten und mit Versuchen begann, sie zu therapieren.

Asylum – Das neunzehnte Jahrhundert 

Im Jahr 1808 sah die Regierung in Großbritannien ein, dass die privat geführten „mad houses“ keine dauerhafte Lösung war. Der County Asylums Act wurde erlassen, nach dem in jedem County Englands eine gewisse Anzahl an Anstalten errichtet werden musste, die nicht nur zahlende Patienten aufnahmen, sondern auch Arme und Bettler, die bisher umhergestreift waren und keinerlei Zuwendung erfahren hatten. Doch erst im Jahr 1845 folgte der Lunacy Act, der gesetzlich festlegte, dass Menschen mit psychischen Störungen keine Insassen sein durften, die angekettet wurden wie Gefangene, sondern Patienten, die behandelt werden mussten. Erst jetzt war es Pflicht, dass sich in den Anstalten ausgebildete Ärzte aufhielten, dass Inspektionen durchgeführt wurden und, dass ein Regelwerk bestand. Eigentlich wurde besonders das Fixieren der Patienten nun abgelehnt, wurde jedoch über weite Teile des neunzehnten Jahrhunderts weiterhin durchgeführt, wenn man Patienten ruhigstellen wollte. Stattdessen sollten die Patienten beschäftigt werden: Sie halfen dabei, die Anstalt zu führen oder durften sich im Basteln oder Schreiben versuchen.

Mit der Entdeckung der Psychologie im späten neunzehnten Jahrhundert erfuhren auch die Anstalten erneut einen Wandel und eine herbe Enttäuschung: Natürlich wussten die Menschen damals noch nicht, wie genau verschiedene psychische Störungen zu behandeln waren und was sie überhaupt für die betroffene Person bedeuteten und meist schlug die Beschäftigungstherapie, die auf Moral, Anstand und gute Behandlung setzte, nicht an – das ist auch kein Wunder, da man Depressionen oder eine bipolare Störung nicht therapieren kann, in dem man Moral und Disziplin des betroffenen Patienten stärkt und ihn Bilder malen lässt. Gleichzeitig sahen sich Ärzte und Pfleger mit immer neuen Patientenströmen konfrontiert, die sie nicht therapieren konnten. Ärzte und Personal waren überfordert und in der zweiten Hälfte wusste niemand mehr so recht, was überhaupt zu tun war. Der Glaube in die Psychiatrie war enttäuscht worden und erneut verwandelten sich die Anstalten in Heime, in denen die nicht abbrechenden Patientenströme gepfercht wurden. In der Bevölkerung kam Panik auf: Man befürchtete, dass man auch als Mensch ohne psychische Störung in einer solchen Anstalt landen konnte, wenn man der Familie lästig war. Ob diese Angst begründet ist? Es lässt sich heute nicht mehr ganz nachvollziehen, aber möglich ist es.

In einer solchen Anstalt gab es gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts eine recht klare soziale Ordnung: Wer sich gut benahm und Fortschritte machte, durfte in ein Einzelzimmer ziehen. Die meisten Menschen aber lebten zusammen auf Stationen, auf denen es einen großen Schlafsaal für alle gab. Im späten neunzehnten Jahrhundert glaubte man, das nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen konnte, weshalb besonders in Anstalten für Männer neben den kunsthandwerklichen Tätigkeiten auch Sport auf dem Plan stand. Hier muss allerdings unterschieden werden: Zahlende Patienten aus der Ober- und Mittelschicht wurden ganz anders behandelt, als die armen Menschen, die laut Gesetz in der Anstalt aufgenommen werden mussten. Und wer auffiel, weil sich seine psychische Störung nicht durch Moral, Handwerk und Sport therapieren ließ, wurde noch immer angekettet, mit Gurten am Bett fixiert und Opfer vieler Methoden, die heute wie Folter wirken. Besonders gegen Ende des Jahrhunderts, nachdem der Glaube an Moraltherapie verblasst war, kamen die grausamen Methoden zum Einsatz, die heute für so viele Gruselgeschichten herhalten. Patienten wurden durch Fixierung ruhiggestellt, durch Einzelhaft und starke Medikamente. Um 1900 kamen Elektroschocktherapien hinzu. Die infame Lobotomie, die in viktorianischen Gruselfilmen immer wieder auftritt, wurde jedoch erst Jahrzehnte später zum ersten Mal durchgeführt.  

Grausamkeit aus Unwissen

Wichtig zu verstehen ist, dass wir über eine Zeit sprechen, in der das Wissen über das menschliche Bewusstsein, das Unterbewusstsein und die Ursachen für psychische Störungen so gut wie gegen Null geht. Die wenigsten Institutionen dürften aus Spaß am Grausamen gequält haben, sondern im Glauben, das Richtige zu tun. Gequält wurden die Menschen aber trotzdem und das großteils aus Unwissen. Im neunzehnten Jahrhundert musste jede Anstalt Buch darüber führen, weshalb ein Patient eingewiesen worden war. In diesen Büchern findet man Gründe, die es einem heute kalt den Rücken herunter laufen lassen. Wer dement war, wurde in einer Anstalt behandelt, aber auch die berüchtigte Melancholie war ein häufiger Grund, sowie sittenloser Wahnsinn oder Raserei. Dahinter versteckt sich nichts anderes als Depression, Schizophrenie oder bipolare Störungen. Psychische Störungen, die heute gut behandelt werden können. Sittenloser Wahnsinn traf meist die Damen: Stellte ein Ehemann fest, dass seine Frau ihn betrogen hatte, konnte er sie ohne Weiteres unter dieser Bezeichnung einweisen lassen.

Das hat damit zu tun, wie starr gesellschaftliche Rollen im neunzehnten Jahrhundert waren. Es gab eine schmale, gerade Linie auf der man sich bewegen durfte und wer davon abwich, wer aus dem Muster fiel, der fiel in der Achtung der Gesellschaft und das meistens tief. Dazu kommt, dass man sich nicht vorstellen konnte, dass eine Frau aus der guten Gesellschaft etwas bei vollem Bewusstsein tat, dass in den Augen der Gesellschaft liderlich oder gar vulgär war. Und so kommt es zu Diagnosen wie sittenlosem Wahnsinn. Doch auch unter dem Deckmantel der Raserei wurden viele Menschen eingewiesen, die unter modernen Betrachtspunkten absolut gesund sind – von ihren viktorianischen Zeitgenossen aber als Menschen mit psychischen Störungen wahrgenommen wurden. Arme Leute und Bettler, die auf der Straße auffielen, wurden oft eingewiesen, aber auch Frauen, die sich außerhalb des von der Gesellschaft anerkannten Verhaltensschemas bewegten, waren in Gefahr. So gelang es dem Ex-Mann von Harriet Hubber Ayer, der Begründerin der Schönheitsindustrie, sie für vierzehn Monate unter der Diagnose „Melancholie“ in einer Anstalt verschwinden zu lassen. Nicht, weil er glaubte, sie sei wirklich krank, sondern, weil er ihr das Unternehmen neidete und es selbst übernehmen wollte. 

Harriet konnte entkommen. Sie wurde Journalistin, die in den 1890ern viele Enthüllungsberichte über die Zustände in den Anstalten schrieb. Eine andere Journalistin mit ähnlichen Erfahrungen ist die berühmte Nellie Bly. Ende der 1880er Jahre ließ sie sich absichtlich in eine Anstalt in New York einweisen, um später einen Enthüllungsbericht zu schreiben. Nellie hatte keine psychische Störung. Sie spielte anderen Frauen in einer Herberge vor, verrückt zu sein, bis diese die Polizei riefen. Als sie dann von den Ärzten untersucht wurde, tat Nellie so, als könnte sie sich an nichts erinnern und verhielt sich vollkommen wie immer. Trotzdem wurde sie von mehreren Ärzten für „unheilbar verrückt“ erklärt und eingewiesen. Nellie erzählt später in ihrem Bericht von mehreren Frauen in der Anstalt, die nicht an psychischen Störungen litten, sondern aus anderen Gründen eingewiesen worden waren. „Wahnsinn“ wurde schnell, fast willkürlich attestiert, und besonders für gesellschaftlich einflussreiche Menschen dürfte es nicht schwer gewesen sein, unliebsame Familienmitglieder auf diese Weise loszuwerden. 

Weibliche Hysterie - Frauen in den Anstalten

Besonders Frauen widerfuhr dieses Schicksal sehr oft. Die Gesellschaft des späten neunzehnten Jahrhunderts mag viele Fortschritte der Frauenrechtlerin aufweisen, doch ihr dürft nicht denken, dass die Ungleichheiten damit beglichen wären. Der bereits erwähnte sittenlose Wahnsinn war ein guter Weg die Ehefrau, Tochter oder Schwester loszuwerden. Ich muss hier anmerken, dass sicherlich auch viele Menschen wirklich geglaubt haben, dass eine Frau, die ungehemmt sexuelle Beziehungen führt oder ihren Ehemann betrügt, psychisch gestört sein musste. Ein solches Verhalten passte nicht in das Bild der wohlerzogenen Frau aus gutem Hause. Doch Unwissen darf keine Entschuldigung für das Leid sein, dass besonders Frauen in den Anstalten widerfahren ist, denn am Ende resultiert dieses Unwissen doch nur aus zu strengen gesellschaftlichen Konventionen einer Gesellschaft, die Frauen im goldenen Käfig hielt. Wie starr und eng die Schubladen waren, in die Frauen der höheren Gesellschaft zu passen hatten, zeigen weitere Gründe für eine Einweisung. Stresssymptome oder postnatale Depressionen konnten Frauen für Jahre in Anstalten bringen.

Der Lebenssinn einer Frau bestand im neunzehnten Jahrhundert darin, so viele Kinder wie möglich zu bekommen. Bekam sie ein Kind und freute sich nicht angemessen darüber oder verfiel nach der Geburt in Lethargie, konnte sie vom Kind getrennt und zur Therapie in eine Anstalt gegeben werden. Das Zusammenspiel zwischen psychischer Verfassung und Hormonen konnte damals noch niemand nachvollziehen und eine Frau, die sich nicht über das Muttersein freute, passte nicht in die starren Muster. Auch eine Frau, die unter den hohen gesellschaftlichen Anforderungen zusammenbrach fand keinen Platz mehr in ihrer Gesellschaft. Doch, und dieser Punkt ist so schockierend, dass er mich traurig macht, reichte es tatsächlich sogar aus, gegen das viktorianische Bild des Mannes als übergeordnet und wertvoller zu rebellieren. Frauen, die gesellschaftliche Muster auf unangenehme Weise anprangerten, fanden sich in Anstalten wieder, wo männliche Ärzte und männliches Personal sie als „übergeordnete Vaterfiguren“ heilen sollten. So prominent war das Bild der unvernünftigen, kindlichen Frau, dass intelligente, kritische Frauen für ihre Meinungen und Anstrengungen als „verrückt“ in die Hände von Männern gegeben wurden, die mit ihnen tun konnten, was sie wollten.

Im Zuge dieses Umstandes kam es nicht selten zu Missbrauch und Vergewaltigung weiblicher Insassen. Als Grund hierfür wird oft angegeben, dass geglaubt wurde, dass Sex einige Fälle von „Hysterie“ heilen könnte, aber ich glaube, dass einige Ärzte ihre klar überlegende Position einfach auf die schrecklichste Weise ausgenutzt haben. Jetzt habe ich ein Wort erwähnt, das ihr sicherlich alle kennt: Hysterie. „Sei nicht so hysterisch“ sagt man auch noch heute, wenn jemand übertrieben reagiert. Im neunzehnten Jahrhundert war die „weibliche Hysterie“ allerdings eine gern ausgesprochene Diagnose, der viele Frauen zum Opfer fielen. Angeblich wurde sie durch die Gebärmutter ausgelöst und konnte viele Symptome haben: Schlaflosigkeit, Aggressivität oder Nervosität konnten als Hysterie ausgelegt werden, aber auch – und hier seht ihr sehr schön die Zweischneidigkeit der viktorianischen Gesellschaft, sexuelle Erregung und das Fehlen eben dieser. Eine Frau, die zu gern Sex hatte, konnte als an Hysterie leidend eingestuft werden. Eine Frau, die keinen Sex haben wollte, allerdings genauso. Ich habe oben erwähnt, dass die Linie, auf der man sich bewegen durfte, sehr schmal war und hier seht ihr das gut. Allerdings wurden auch körperliche Krankheiten wie Epilepsie oft als Hysterie ausgelegt. „Hysterie“ war die Lösung von allem. Auch Frauen die „oft Ärger machten“ wurden für hysterisch erklärt – Frauen also, die sich nicht in die gesellschaftlichen Muster fügen wollten.

Dass die Frau im neunzehnten Jahrhundert als Geburtsmaschine betrachtet wurde, lässt sich am Phänomen Hysterie gut erkennen. Denn nichts machte den Menschen mehr Angst, als die Hysterie, ein angeblicher Fehler der Gebärmutter, der sich laut „Experten“ auf die Fortpflanzungsfähigkeit auswirken konnte. Hinter „Hysterie“ stecken allerdings sehr ernste körperliche Krankheiten und psychische Störungen: Epilepsie habe ich bereits erwähnt, aber auch ernste Angststörungen oder Sozialphobien, Depressionen oder bipolare Störungen. Auch ganz normale Asexualität kann als Hysterie ausgelegt worden sein. Nichts davon konnte von den Ärzten damals erkannt werden. Stattdessen wurde vielen Frauen die Gebärmutter entfernt, um die Hysterie zu heilen, ein damals gefährlicher medizinischer Eingriff, oder sie wurden zu sexuellen Handlungen gezwungen. Auch giftiges Quecksilber wurde zur Therapie eingesetzt. 

Unterschlagen möchte ich euch natürlich auch nicht die „männliche Hysterie“, die genauso ein pseudo-psychiatrisches Mittel war um Mitglieder der Gesellschaft zu gängeln, die sich außerhalb der anerkannten Norm verhalten haben. Männer waren natürlich auch im viktorianischen Zeitalter nicht weniger anfällig für Neurosen und psychische Störungen, Nervenzusammenbrüche und dergleichen. Allerdings wurden diese viel seltener als Hysterie diagnostiziert, obwohl es genau dasselbe Verhalten war. Wieso? Wegen der gesellschaftlichen Ungleichheiten. Männer galten als stärker, vernünftiger. Frauen waren angeblich schwach und emotional, naiv, fast unzurechnungsfähig. Hätte man nun dasselbe Verhalten bei Männern genauso diagnostiziert wie bei Frauen, hätte man die sexistischen, aber fest in der Gesellschaft verankerten Normen und Geschlechterrollen stark hinterfragen müssen und dazu waren die meisten Menschen nicht bereit. Was also ist dann „männliche Hysterie“? Das liegt fast auf der Hand: Gab ein Mann sich schwach oder sehr emotional, wirkte er nach damaligen Konnotationen sehr „weiblich“, dann konnte es passieren, das man ihm Hysterie diagnostizierte. Auch hier sind viktorianische Geschlechterrollen am Werk, nach denen ein Mann, der nicht stark, vernünftig und praktisch veranlagt war, „verrückt“ sein musste.  

Selbst nachlesen? 

Showalter, Elaine: The female Malady. Women, madness, and English culture, 1830 - 1980. New York 1985.

Wright, David: Mental disability in Victorian England. The Earlswood Asylum, 1847 - 1901. Oxford 2001.

Kommentare

  1. Sag mal, Kati, kannst du Gedanken lesen? Ich habe gerade angefangen, für meinen Highlands-Roman über die Anstalten um 1920 zu recherchieren. Und dann kommst du mit einem Artikel daher, der zumindest an der Oberfläche kratzt =)

    AntwortenLöschen
  2. Tja, eines meiner vielen verborgenen Talente, würde ich sagen. ;-) Aber schön, wenn ich wenigstens ein bisschen helfen konnte.

    AntwortenLöschen